| Chef - Typen |
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| Dienstag, 4. Juli 2006 | |
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Zu welchem Chef-Typ würden Sie sich zählen? Und wie sehen Ihre Mitarbeiter Sie möglicherweise. Lesen Sie über sechs mögliche Varianten und deren Einschätzung. Wenn Sie sich dabei selbst wieder erkennen, stimmen Sie anonym bei der anschließenden Umfrage ab.
Der chaotische Typ – hat immer neue Ideen, die sofort umgesetzt werden müssen. Die Mitarbeiter werden ohne Rücksicht aufgefordert die Ideen sofort aufzugreifen und umzusetzen – wissend, dass es nur kurz dauern wird bis sich Ihr Chef von dieser Idee gewandt wieder verabschiedet: „Das soll ich gesagt haben?“. Das Durcheinander ist jedoch auch förderlich. Mitarbeiter können darauf setzen, dass eigene Ideen schnell abgenickt werden und umgesetzt werden können. Dieser Cheftyp ist Motivator und Arbeitsbehinderer in einer Person und sollte daher nicht immer allzu ernst genommen werden. Dem Blocker – ist nichts recht zu machen. Seine Mitarbeiter sieht er eher als Kostenfaktoren anstatt als schöpferisch und effektiv für die gemeinsame Sache. Nur er weiß wo und wie es lang geht. Ideen von seinen Untergebenen werden nicht wirklich angehört, obwohl manche dieser Chefs es so aussehen lassen bzw. im schlimmsten Fall diese auch noch als eigene Idee weiterverkaufen. Seine Mitarbeiter wird er nicht fördern sondern bei angemeldetem Interesse eher benachteiligen. Der Kommunikator – lässt niemanden im Stich. So scheint es zumindest. Ideen von Mitarbeitern werden gerne angenommen und können auch gleich selbst erledigt werden. Da interessiert es nicht wer wieviel oder was sowieso schon macht. Fragen können immer gestellt werden, ein offenes Ohr ist immer da. Geklärt wird alles, Antworten gibt es sofort. Er kann seinen Mitarbeitern vertrauen und sagt es auch. Unklar bleibt nur worum es eigentlich geht… Die Bestie – unausgeglichen und jähzornig. Es gibt nur zwei Hierarchieebenen- der Chef und der Rest. Der cholerische Chef wird zum Feindbild. Er verwaltet seine Untergebenen und wer nicht folgt, bekommt dies zu spüren. Das wird keinem schaden und wem doch, der passt halt nicht zum Unternehmen und seiner (Un)Kultur. Der Innovator – hat ständig was Neues vor. Altes wird unentwegt überprüft und es wird nach einer besseren Lösung gesucht. Ständiges Umdenken kann leicht anstrengend für die Mitarbeiter werden, aber das sollte am Ende doch die attraktivere Lösung sein. Wenn dieser Cheftyp es jedoch übertreibt oder aber mit dem „Chaoten“ eine Symbiose pflegt, kann das ganze schnell daneben gehen. Normalerweise findet man solche Ausprägungen jedoch kaum im Führungsbereich. Der Workaholic – ein selbsternannter Held der Arbeit. Pause oder Urlaub gibt es nicht. Vertrauen ist gut - Kontrolle ist besser und das jederzeit und von überall aus! Ein kaum zu bändigender Tatendrang treibt diesen Cheftypen an. Sofern die Mitarbeiter dem gelassen gegenüber stehen wird es noch erträglich sein. Sollten einige Mitarbeiter sich darauf einlassen, Höchstleistungen jenseits jeglicher Effektivität anzustreben, werden diejenigen, die nicht mitziehen, schnell als Meuterer dastehen und das Betriebsklima wird sich rapide verschlechtern. |
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